Dieses Anwesen in Padrón grenzt direkt an den Camino Portugués, nur wenige Kilometer vor Santiago. Es wird derzeit als Pilgerherberge betrieben, mit einem steinernen Innenhof mit einer alten Weinpresse, einer Bar mit traditionellem Kamin und Ofen sowie einem weitläufigen Grundstück mit Pool und Hórreo. 2027 ist zudem ein Heiliges Xacobeo-Jahr, was auf diesem Abschnitt des Camino für mehr Pilger sorgen dürfte.
Dieses Anwesen liegt in einem ländlichen Weiler im Sar-Tal, in der Gemeinde Padrón, Provinz A Coruña. Seine Lage ist ungewöhnlich: der Camino Portugués selbst führt direkt an seinem Zugang vorbei, auf einem seiner letzten Abschnitte vor Santiago de Compostela, einer Stadt, die nur wenig mehr als 22 km entfernt liegt.
Die Gegend bietet ein gutes Gleichgewicht zwischen ländlichem Leben und guter Anbindung: Die N-550 liegt in kurzer Entfernung, es gibt eine nahegelegene Bahnlinie, und in der unmittelbaren Umgebung finden sich auch einige industrielle Nutzungen, wie sie für diese Art von stadtnahem Umfeld typisch sind.
Das Gebäude ist ein großer traditioneller Steinbau, der derzeit vollständig als Pilgerherberge genutzt wird. Die Kapazität beträgt 20 Betten in Stockbett-Zimmern, hinzu kommt ein separates Einzelzimmer für 2 bis 4 Gäste. Das Grundstück verfügt über zwei Zugänge, und der Hauptzugang führt über einen ebenen Weg, der am Pool und am dekorativen Hórreo vorbeiführt, bevor er den Empfangsbereich erreicht.
Im Erdgeschoss befindet sich der Empfang mit einer Holztheke und sichtbaren Steinwänden, in einer Umgebung von ausgeprägt rustikalem Charakter. Eine Tür verbindet diesen Bereich mit dem zentralen Innenhof, während eine Innentreppe direkt in das Obergeschoss führt.
Auf einer Seite des Innenhofs befindet sich ein Einzelzimmer mit eigenem Bad, unabhängig vom restlichen Unterkunftsbereich. Das Obergeschoss ist auch über eine steinerne Außentreppe an der Hauptfassade erreichbar, die zu einem Balkon mit Blick auf die umliegende Landschaft führt. Über denselben Balkon gelangt man auch in den Gemeinschaftsraum mit einem gut erhaltenen Kamin, der als gemeinsamer Aufenthaltsbereich der Etage dient. Von dort aus erreicht man auch die beiden Gemeinschaftsschlafsäle mit Stockbetten, sichtbaren Holzbalken und Laminatboden, jeweils mit Platz für 10 Personen. Drei Badezimmer und der Heizungsraum vervollständigen dieses Stockwerk.
Ein Großteil des Lebens dieser Herberge spielt sich in ihrem steinernen Innenhof ab, der von den Mauern des Gebäudes selbst umschlossen und teilweise von einem auf Säulen ruhenden Holzdach überdacht ist, das als Freiluft-Essbereich dient. Als besonderes Element bewahrt er eine alte steinerne Weinpresse, ein Zeugnis der früheren landwirtschaftlichen Nutzung des Anwesens.
Vom Innenhof aus gelangt man in den Barbereich, der im selben traditionellen Stil gehalten ist: Ein Kamin und ein Steinofen sind nach wie vor an ihrem Platz, in die Originalmauer integriert, neben einer Serviertheke. Die angrenzende Küche verfügt über eine vollständige professionelle Ausstattung — Industriegasherd, Edelstahl-Dunstabzugshaube, Kaffeemaschine, Industriespülmaschine und reichlich Kühlkapazität —, mehr als ausreichend, um den Gastronomiebetrieb der Herberge zu führen.
Rund um die Gebäude erstreckt sich eine weitläufige Wiese, gesäumt von großen Bäumen. Hier befinden sich der Außenpool mit Terrasse, Dusche und Mobiliar sowie der traditionelle Hórreo, bemerkenswert lang und in gutem Erhaltungszustand, gut sichtbar vom Hauptzugang zum Anwesen aus. Eine zusätzliche offene Scheune und mehrere Rasenflächen vervollständigen die Außenbereiche.
Nur wenige galicische Gemeinden tragen ein solches symbolisches Gewicht innerhalb des Jakobswegs wie Padrón. Ihre Ursprünge reichen zurück bis zum antiken Iria Flavia, einer römisch gegründeten Stadt, die zum Bischofssitz wurde und der die Überlieferung die Ankunft der sterblichen Überreste des Apostels Jakobus aus Jerusalem zuschreibt. Mitten im Ort bewahrt die Kirche von Santiago noch heute 'O Pedrón', den Stein, an dem der Legende nach das Boot festgemacht wurde, das seinen Leichnam transportierte.
Die Gemeinde bietet zudem weitere Sehenswürdigkeiten: den Jardín Botánico-Artístico (botanisch-künstlerischer Garten), 1946 zum Nationalen Kunstdenkmal erklärt und einer der ältesten seiner Art im Land, das Haus, in dem Rosalía de Castro lebte und das heute ein Museum ist, sowie die Tatsache, dass hier der Literaturnobelpreisträger Camilo José Cela geboren wurde. Kulinarisch sind die berühmten Pimientos de Padrón, geschützt durch eine eigene Herkunftsbezeichnung, ein weiteres Markenzeichen der Region.
Als eine der letzten Etappen vor Santiago verzeichnet Padrón jedes Jahr einen beachtlichen Pilgerstrom durch seine Straßen. Dieser Zustrom nimmt in den Heiligen Jahren, den sogenannten Xacobeo-Jahren, in der Regel zu, und 2027 wird eines davon sein — ein Umstand, der für alle relevant ist, die die auf diesem Anwesen bereits ausgeübte Tätigkeit fortführen möchten.
Die Nähe zu Santiago de Compostela, gut 22 km entfernt, erleichtert zudem den Zugang sowohl zu den Dienstleistungen der galicischen Hauptstadt als auch zu ihrem internationalen Flughafen. Geschichte, das Erbe des Jakobswegs und eine gute Anbindung treffen an diesem Punkt des Camino Portugués zusammen, einer der meistbegangenen Pilgerrouten Europas.
Insgesamt bietet dieses Anwesen in Padrón einen Einstieg in ein bereits laufendes ländliches Tourismusgeschäft, gelegen an einem Abschnitt des Camino Portugués mit garantiertem Pilgerverkehr bis zur Ankunft in Santiago de Compostela.
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