Ein komplettes Gastgewerbe-Anwesen im ländlichen Galicien: ein Steinhotel mit neun Zimmern, ein voll ausgestattetes Restaurant mit Café sowie zwei unabhängige Steinhäuser. Vollständig renoviert und bereit, den Betrieb wieder aufzunehmen, auf einem Grundstück mit Wald, Weideland und eigenem traditionellem hórreo (Kornspeicher).
* Der angegebene Preis entspricht dem vom Käufer insgesamt zu zahlenden Betrag: 650.000 € entfallen auf die Immobilie, der Rest auf die Vermittlungsgebühren.
Das Anwesen liegt in der Gemeinde Friol, im Inland der Provinz Lugo, in einer ruhigen ländlichen Umgebung mit guter Anbindung.
Mehrere Steingebäude verteilen sich auf einem 8.418 m² großen Grundstück aus Weideland und Wald, das sie durchgehend umgibt und so für sich genommen ein kleines gastgewerbliches Ensemble bildet. Dazu gehören das Hauptgebäude des Hotels, ein Restaurant mit eigenem Café, zwei freistehende Häuser, ein Nebengebäude mit Garage sowie ein traditioneller hórreo (Kornspeicher auf Stelzen), außerdem eine Fläche für Parkplätze. Insgesamt ergibt das 1.139 m² bebaute Fläche.
Alle Gebäude teilen dieselbe architektonische Sprache: Sichtsteinmauern, Holzdecken und -balken, sowie eine Renovierung, die den ursprünglichen Charakter jedes Raums bewahrt hat, ohne auf heutigen Komfort zu verzichten.
Das Hauptgebäude vereint auf seinen drei Etagen insgesamt neun Zimmer, alle mit eigenem Bad. Im Erdgeschoss spielt sich das gesellschaftliche Leben des Hotels ab: Zwei Zugänge — einer über die Hauptfassade, ein weiterer zur Rückseite hin zum hórreo — führen zur Rezeption, neben einem Raum mit traditioneller lareira (offene Feuerstelle) und Steinofen, sowie zu einem offenen Wohnbereich mit Sofas, Kamin und Essbereich. Diese Etage wird durch ein Zimmer mit eigenem Bad und zwei weitere Toiletten ergänzt.
Die übrigen sieben Zimmer verteilen sich auf die erste Etage, alle mit Fenstern nach außen. Unter dem Dach, in der zweiten Etage, nutzt ein letztes Zimmer die Raumhöhe für eine Suite: Holzdecken mit Dachschrägen, ein dachfensterartiges Fenster und ein geräumiges Bad mit Whirlpool-Wanne.
Neben dem Hotel stehen zwei Steinhäuser, die sich ähneln, sich aber im Ausbauzustand unterscheiden. Eines davon, bereits renoviert, aber noch nicht vollständig möbliert, verfügt im Erdgeschoss über einen großzügigen offenen Wohnbereich mit integrierter Küche sowie ein Zimmer mit Bad, Einbauschränken und Fenster nach außen; im Obergeschoss zwei Zimmer mit eigenem Bad.
Das zweite Haus, renoviert und vollständig möbliert, öffnet sich im Erdgeschoss zu einem hellen Wohnzimmer mit Kamin und Küche im hinteren Teil, dazu zwei weitere Zimmer und ein komplettes Bad mit Badewanne. Im Obergeschoss verfügt ein größeres Zimmer unter dem Satteldach über eine im Zimmer integrierte Whirlpool-Wanne.
Das Restaurant befindet sich in einem eigenen, eingeschossigen Steingebäude mit Speisesaal, Bar, voll ausgestatteter Großküche, Bügelraum, zwei Lagerräumen und fünf Toiletten. Von der Cafétheke gelangt man direkt in den Speisesaal, der reichlich Platz für zahlreiche Tische und einen direkten Zugang zur Küche bietet. Die großen Fenster und Glastüren, die sich nach außen öffnen, füllen den gesamten Raum mit natürlichem Licht.
Das gesamte Grundstück — Weideland und Wald — umgibt das Anwesen durchgehend und umfasst einen traditionellen hórreo sowie eine Fläche für Parkplätze. Das Nebengebäude, ebenfalls aus Stein, vereint im Erdgeschoss den Heizraum, drei weitere Räume, ein Bad und eine überdachte Garage, mit zwei Abstellräumen im Obergeschoss; auf dem Dach sorgen mehrere Solarpanele für die Warmwasserversorgung des gesamten Anwesens.
Friol ist eine ländliche Gemeinde im Inland der Provinz Lugo mit kaum 3.600 Einwohnern, verteilt auf ein weites und sehr dünn besiedeltes Gebiet, das von Wald, Heideland und Weiden geprägt ist. Die Geschichte reicht bis zu den frühesten vorrömischen Siedlern zurück, von denen megalithische Überreste erhalten sind, bevor das Gebiet unter römische und westgotische Herrschaft kam und im Mittelalter zum umkämpften Territorium der Adelshäuser Ulloa, Parga und Seixas wurde, die hier Festungen und Herrenhäuser als Erbe hinterließen.
Das bedeutendste dieser Gebäude ist die Fortaleza de San Paio de Narla, urkundlich belegt seit dem 14. Jahrhundert, zum Bien de Interés Cultural erklärt (ein national geschütztes Kulturdenkmal) und heute Sitz der ethnografischen Abteilung des Provinzmuseums von Lugo. Unweit davon befindet sich außerdem die Torre de Friol, die als älteste Festung der Provinz gilt.
Die Provinzhauptstadt Lugo — bekannt für ihre römische Stadtmauer, UNESCO-Weltkulturerbe — liegt gut 20 Autominuten entfernt. Die Gegend liegt zudem nahe am Camino del Norte nach Santiago, auf seinem Abschnitt in Richtung Sobrado dos Monxes: Die Route verläuft etwa 3 km Luftlinie vom Anwesen entfernt, ohne es zu durchqueren — eine interessante Option für alle, die in der Nähe des Pilgerwegs leben möchten, ohne mitten im Pilgerstrom zu liegen.
Insgesamt bietet dieses Anwesen eine ungewöhnliche Gelegenheit: ein komplettes, renoviertes Gastgewerbe-Anwesen mit Kapazität für Hotel- und Restaurantbetrieb sowie zwei unabhängigen Häusern, alles eingebettet in ein privates Grundstück in einer authentisch ländlichen Ecke der Provinz Lugo.
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8.418 m²
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In Bearbeitung
999 kW h m² / año
In Bearbeitung
999 kg CO₂ m² / año